Notstromgebäude am Hüttenhospital im Vollbrand

Am Dienstag um 9:48 Uhr wurden die Feuerwachen 4 (Hörde) und 6 (Neu-Asseln) der Feuerwehr Dortmund zu einem Brandmeldereinlauf des Hüttenhospital alarmiert. Auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte schon eine Rauchentwicklung erkennbar. Vor Ort angekommen stellte sich heraus, dass das kleine Notstromgebäude vor dem Hospital im Vollbrand stand.

Der dort verbaute Kraftstofftank wurde durch den Brand ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen und lief aus. Der dichte schwarze Rauch zog durch die geöffneten Fenster in das Hospital, sowie in das benachbarte Seniorenheim.

Schnell wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet, den Einsatzabschnitt Brandbekämpfung, den Einsatzabschnitt Hospital, sowie den Einsatzabschnitt Seniorenheim.

Die Brandbekämpfung wurde über einen Löschangriff mit zwei C-Rohren, sowie ein Schaumrohr vorgenommen. Das Feuer war nach 30 Minuten unter Kontrolle und um 10:50 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

Im Abschnitt Hospital kam es zu mehreren Einsätzen, durch den Stromausfall steckten Patienten im Fahrstuhl fest und die Beatmungsgeräte von zwei beatmungspflichtigen Patienten vielen aus. Diese Beiden Patienten wurden durch den Rettungsdienst in andere Krankenhäuser verlegt. Patienten und Bewohner der verrauchten Bereiche wurden evakuiert.

Im weiteren Verlauf  des Einsatzes gelangte der Kraftstoff in die Kanalisation. Was den Anlass zur Nachalarmierung der ABC-Gefahrenabwehr gab. Diese konnten im Anschluss an die Löscharbeiten, den Kraftstoff auffangen und abbinden. Wegen des schon in die Kanalisation entwichenen Kraftstoff, wurde die Klärstation Dortmund-Deusen informiert.

Da der Brandrauch auch die Klinikküche verrauchte, wurde die Lebensmittelüberwachung zur Einsatzstelle geordert.

Brandwachen fanden durch die Feuerwache 4 um 14:30 Uhr und um 16:30 Uhr statt. Bei der ersten Einsatzstellenkontrolle war erneut Rauch aus dem Häuschen zu erkennen. Weitere Nachlöscharbeiten wurden sofort eingeleitet. Bei der zweiten Einsatzstellenkontrolle waren keine weiteren Glutnester und keine weitere Rauchentwicklung zu erkennen. Sodass der Einsatzleiter die Einsatzstelle an den Eigentümer und die Kriminalpolizei übergeben konnte.

Vor Ort waren die Feuerwachen 3 (Neu-Asseln), 4 (Hörde), 6 (Scharnhorst), 8 (Eichlinghofen), sowie die Freiwillige Feuerwehr, mit insgesamt über 100 Einsatzkräften. Die Brandursachenermittlung wurde durch die Kriminalpolizei aufgenommen.

Redaktion

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